Kuvasz - Zucht *vom Stamm der Nomaden* Sorgfältige Aufzucht in Haus und Garten - Jahrzehnte Erfahrung | ||||||||||||||||
Aufzucht Werden Welpen erwartet ... | ||||||||||||||||
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... so wird ein Zimmer unseres Hauses mit Ausgang zum Garten in einen "Wurfraum" umgewandelt. eine Wurfkiste hält Einzug, Möbel verschwinden und die gesamte Einrichtung wird auf das bevorstehende Ereignis abgestimmt. Unserer Hündin wird es so angenehm wie möglich gemacht, damit sie ihrer Geburt im Vertrauen auf uns entgegensehen kann. Natürlich bin ich bei der Geburt vom ersten bis zum letzten Moment anwesend. Das unabdingbare Vertrauensverhältnis zwischen Hund und Mensch sollte zuvor auf einer festen Basis stehen, um sich jetzt zu bewähren. Die Familienmitglieder erden angehalten, unnötogen Stress zu vermeiden und in der Regel isst das gesamte Wurfgeschehen seslbst bei einem Dutzend Neuankömmlingen innerhalb von 12 Stunden überstanden. Der Wermutstropfen: meist spielt sich der faszinierende Vorgang während der Nacht ab... Ernsthafte Welpen-Interessenten werden ermuntert, "ihren Welpen" von früh auf während seines Wachstums zu begleiten. In den ersten Wochen muß dies jedoch mit der entgegenkommenden Bereitschaft der stark geforderten Mutter zu vereinbaren sein, Fremde bei ihrem Nachwuchs zu dulden. Oft ist dies in der ersten Woche der kleinen Nestlinge nicht gegeben: die frisch gebackene Familie braucht viel Ruhe. Aufregungen können sich in nachlassender Milchproduktion niederschlagen - und nichts ist in dieser Zeit wichtiger, als eine gelassene und "Milch-strotzende" Mama! Mit einem Geburtsgewicht von durchschnittlich 500 - 600 Gramm starten unsere weißgewellten Babies ins Leben. Mit Hilfe einer prallgefüllten mütterlichen Milchbar entwickeln sie sich rasch zu wahren "Wuchtbrummen", die im Alter von ca. 10 Tagen ins Tageslicht blinzeln und zunehmend ihre Umgebung entdecken und unsicher machen. Sie beginnen, "mitzureden": mauzen, brummen, knurren, geben kleine Bell-Laute von sich. Sie reagieren auf Radio und Staubsauger. Unbemerkt ins Zimmer kann man jetzt nicht mehr kommen - sofort schnellen die Köpfchen hoch und versuchen, die Lage zu peilen. Den Ausschlupf aus der Wurfkiste haben sie schon längsst entdeckt und beginne, ihr Zimmer näher zu inspizieren, auf Knabberfestigkeit zu prüfen. Die erste ZUsatznahrung ist meist am Ende der 3. Woche "fälig". Die Waage zeigt nun ein Durchschnittsgewicht von ca. 2500 g an. Ob im Winter oder Sommer: im Alter von 4 Wochen erobert der Nachwuchs den Garten "mit Haut und Haar". Manch Gesträuch überlebt den Anstrum nicht und es gilt die kleine Horde gut im Blick zu behalten. Dies besorgt zudem verläßlcih und unermüdlich die Mutterhündin. Mitunter greift sie ein, kann sogar einmal ungemütlich werden, sollte sie einen Habicht in der Luft, eine Katze in der Hecke oder einen über die Abtrennung sich beugenden Pferdekopf entdecken. wenn es um ihre Kinderschar geht, kennt sie keinen Spaß - und das ist auch gut so. Zunehmend stellen sich die Besucher in reglmäßigen Abständen ein, um voll Vorfreude ihren kleinen Schatz immer näher kennenzulernen. Ängstliche und forsche Menschen lernen die kleinen Kuvasz ebenso kennen wie laute und leise, überschwenglche und zurückhaltende. Kinder toben durchs Grundstück, liebkosen die entzückten Welpen und binden sich begeistert ein ins Spiel. Andere Tiere und viel, viel Spielzeug sorgen ebenso wie Spaziergänge über das weitläufige Grundstück für Abwechslung und eine breit gefächerte Prägung. Eine sorgfältig und umfassend durchgeführte Sozialisierung ist Grundbedingung für ein glückliches Hundeleben. Liegt das Welpengewicht in der 4. Lebenswoche noch bei ca. 400 g, so schnellt es jetz rasant in die Höhe. Unter Einfluß der wechselnden Witterung werden die Kleinen abgehärtet, robust und widerstandsfähig. Während Mama, wie alle Mütter dieser Welt, nach der Geburt Haare lassen muß und im Laufe der folgenden Wochen vollkommen abhaart, werden ihre Kinder immer wolliger. In der 6. Woche wiegen unsere Welpen durchschnittlich zwischen 6500 und 7000 g., rangeln wie die Großen, gebärden sich wie "Machos" und üben- oft recht ruppig - das Miteinander unter charakterlich unterschiedlich gearteten Geschwistern. Sie halten sich und ihre spitzen Zähnchen nicht zurück, lernen jedoch auch schmerzhaft, dass auch das Gegenüber solcherart bewaffnet ist. Auch wir sind gefordert: der Umgangston mit uns Menschen will eingeübt sein, schützt uns doch keinerlei Fell und werden die meisten der Kuvasz-Rangen doch im neuen Zuhause von Kindern erwartet. Ist die 8. Lebenswoche vollendet, rücken Tierarzt und Zuchtwart an. Unsere Welpen wiegen zu diesem Zeitpunkt ca. 10 kg, nicht selten auch mehr. Wer die Veranlagung zu einem sehr großen Rassevertreter zeigt, wird von Anbeginn an etwas mehr Gewicht mitbringen. Es ist dennoch darauf zu achten, dass Welpen nicht fett geraten und kein überflüssiges Gewicht ansetzen. Ein besonderes - da stets für mich wehmütiges - Kapitel ist die Abgabe unserer Nesthäkchen an ihre zukünftigen Familien. Mir bleibt letztendlich lediglich die Versicherung, dass ich zu jeder Zeit gesprächs- und hilfsbereit bleiben werde und mich über jedes Lebenszeichen unserer Kleinen und sehr bald "Großen" freue! Diese Erkenntnis überzeugt allerdings auch mich: Aus 10 kleinen Kuvasz werden 10 große Kuvasz - und wenn die alle zusammen mit den Eltern am Gartentor stünden, um mich zu begrüßen... | ||||||||||||||||
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